Medienkunst vom Allerfeinsten
7. April 2010Angeblich alles von Hand gemacht, keine nachträglichen Computertricks.
Alle Menschen sind schlau.
Die einen vorher, die anderen nachher.
Angeblich alles von Hand gemacht, keine nachträglichen Computertricks.
Neue Bußgelder ab 1. Februar 2009
Die neuen Obergrenzen für Bußgelder sollen für mehr Sicherheit auf Deutschlands Straßen sorgen.
Sie zielen vor allem auf die Hauptursachen für Unfälle, insbesondere:
Die Änderungen im Bußgeldkatalog dienen daher der Verkehrssicherheit, es geht nicht um eine durchgehende Anhebung der Geldbußen.
Bei Verwarnungsgeldern oder Parkverstößen bleibt alles beim Alten. Auch die Dauer der möglichen Fahrverbote bleibt unverändert.
Vor allem Raser und Drängler und diejenigen, die sich im Verkehr besonders rücksichtslos verhalten und andere vorsätzlich gefährden, müssen mit deutlich höheren Bußgeldern rechnen.
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes betrug im Jahr 2008 die Zahl der Verkehrstoten 4.467. Ursache für fast alle Unfälle (95 Prozent) ist menschliches Fehlverhalten. Im europäischen Vergleich lagen Bußgelder in Deutschland bisher in einem niedrigen Bereich.
Staaten wie die Niederlande, Großbritannien und Schweden haben die besten Unfallbilanzen - dort liegen die Geldbußen für gefährliche Verstöße um ein Vielfaches höher. Eine Anpassung der Obergrenzen war daher sinnvoll und notwendig (Quelle: BMVBS).
Schlaublog meint: anstatt immer nur Gesetze und Bußgelder zu Lasten der Autofaher zu erhöhen, sollten die Behörden einmal darüber nachdenken, ob nicht vielleicht auch wirksame Gesetze für die Städte und Gemeinden erlassen werden sollten, um das oftmals ungerechtfertigte Blitzen ohne jeden erkennbaren Grund einzudämmen. Auch über unverständliche Tempolimits auf gut ausgebauten und leeren Straßen könnte man mal kritisch nachdenken; denn merkwürdigerweise stehen oftmals genau dort die Blitzer.
Und wer einmal zu schnell fährt, muss noch lange kein Raser sein.
Auch gut rein gekommen ins Jahr 2009? Ja?
Gut. Denn das ist auch zu hoffen bei 104 Millionen Euro nur fürs Silvester-Feuerwerk.
Soweit also alles in Ordnung? Prima.
Doch Silvester hat auch so seine merkwürdigen Schattenseiten, oder besser: Kehrseiten. Meint das Schlaublog.

Quelle: flickr.com (© Toni V)
Bereits ab dem 29.12. muss man ja jederzeit damit rechnen, einen Böller vor die Füße geworfen zu bekommen. Nunja. Dieses Phänomen scheint verwandt mit dem “wir warten aufs Christkind”; viele Menschen scheinen es einfach bis zum Jahreswechsel gar nicht aushalten zu können. Verkäufer berichten, dass manche Zeitgenossen bis zu 5-mal Böller nachkaufen müssen, bis es denn endlich tatsächlich Silvester ist.
Am 31.12. beginnt das Feuerwerk eigentlich schon um 18.45 Uhr.
Das ist die Zeit, wo relativ frischgebackene Eltern ihren 3-jährigen Kindern ein Feuerwerk zeigen müssen, meistens bestehend aus Wunderkerzen, kleinen Leuchtfeuern und - für Papa - ein paar kleine Knaller. Anschließend geht´s für die Kleinen dann ins Bett; warum Kinder das schon mit 3 Jahren lernen müssen, wie man Silvesterfeuerwerk abfackelt, bleibt schleierhaft, ist aber so.
Um 19.45 Uhr sind dann die 5-6-jährigen dran. Hier wird eventuell bereits ein mittelgroßer Knaller gezündet, wenn Mutti es erlaubt.
Um 20.45 Uhr sind dann die 7-10-jährigen an der Reihe; hier gibt es dann auch schon Raketen zu bestaunen, Lichtfontänen, und die Kleinen dürfen auch schon einmal selbst eine Wunderkerze schwenken oder einen Knaller anzünden. Die Tüten der Väter sind übrigens schon auffällig voluminöser, die Kracherei dauert auch schon bis zu einer Stunde.
Um 21.45 sind dann die 11-12-jährigen draußen zu sehen; sie dürfen sich auch schon mal ohne Mamas Obhut von der Tüte mit Knallern weg bewegen und sind in der Bedienung von Feuerzeugen schon recht geübt. So mancher Stolz blitzt in den Augen der Väter, wenn sie beobachten können, dass ihr kleiner Spross schon bald ein genauso großartiger Feuerwerker werden wird, wie sie.
Die 13-15-jährigen haben es schwer; sie dürfen noch nicht alleine auf Partys gehen, aber bei den Fondue-, Raclette- und Gesellschaftsspiel-Partys der Eltern fangen sie spätestens jetzt um 22.30 Uhr an, sich zu langweilen.
Also raus auf die Straße. Dass sich die jungen Menschen dann vom Sitzen im Wohnzimmer mit den Eltern abreagieren müssen, fällt deutlich auf; da werden dann auch schon mal Böller in den Briefkasten geworfen oder in den Auspuff des Mercedes gesteckt; Leuchtkugeln haben - horizontal abgeschossen - irgendwie viel mehr Reiz, vielleicht kann man ja das angekettete Fahrrad in die Luft sprengen.
Übrigens führt dieses “Partyflucht-Phänomen” auch dazu, dass in einer ansonsten sehr ruhigen Gegend plötzlich um 22.45 Uhr alles voll mit durchgedrehten Jugendlichen ist, die nun endlich einmal die Möglichkeit haben, ihre Erfahrungen mit Egoshootern und Kriegssimulationen in der Praxis auszuprobieren.

Quelle: flickr.com (© Scoobay)
Um 23.24 Uhr machen sich dann alle zwischen 16-57 Jahren auf den Weg, die sich das Feuerwerk nicht vom Balkon aus anschauen möchten. Hier ist insbesondere die Altersgruppe der 17-25-jährigen zu nennen, die auf dem Weg permanent kleine Böller anzünden und diese wegwerfen, ohne hinterherzusehen. Der Reiz liegt anscheinend nicht im Knallen, sondern im Anzünden und Wegwerfen.
Um 23.57 Uhr geht es dann richtig los; das kann eigentlich nur mit den vielen Billiguhren aus Fernost erklärt werden, denn Mitternacht ist es dann ja noch nicht. Aber was sind schon drei Minuten.
Um 0.00 Uhr wird es laut; im Zehntel-Sekundentakt explodieren Böller um einen herum. Der Himmel wird zwar schon heller, aber so richtig leuchtet er noch nicht. Kein Wunder, schließlich werden alle jetzt bereits sichtbaren Raketen ausschließlich von Singles und von solchen, die eigentlich gerne wieder Single wären, gestartet. Ansonsten hält man sich noch 3 Minuten lang mit Sekt trinken, Küssen und Flaschen leer machen auf, denn die werden ja dann für den Start der Raketen gebraucht.
Um 0.09 Uhr schließlich ist der Himmel vollends hell erleuchtet, es knallt etwas weniger.
Der ansehnliche Höhepunkt des Raketengeschwaders wird übrigens erst um 0.15 Uhr erreicht, denn die besten Raketen und Batterien bewahrt man sich ja bis zum Schluss auf.
Zu diesem Zeitpunkt muss man auf der Straße auch bereits aufpassen, nicht von einem der vielen besetzten Taxis überfahren zu werden, die mit 140 durch die Straßen rasen; natürlich fragt man sich, wieso um diese Uhrzeit so viele Leute Taxi fahren. Aber was solls.
Zwischen 0.25 Uhr und 1.20 Uhr schlägt dann die Stunde derer, die die Tüten randvoll mit Knallern und Böllern haben; es kracht und explodiert an jeder Ecke; schließlich will man die teuer erworbenen Knallkörper ja nun auch loswerden. Dass sich alle bösen Geister, die man ja eigentlich damit verjagen wollte, längst schlafen gelegt haben, interessiert kaum noch jemanden.
Um 2.24 Uhr ziehen dann Jugendbanden im Alter zwischen 16-19 Jahren durch die Straßen; als Heimkehrer von Partys und Diskotheken schlendern sie in kleinen Grüppchen durch die Straße und wissen eigentlich nicht so recht etwas miteinander anzufangen, außer sich gegenseitig Knaller vor die Füße zu schmeißen. Es wird eigentlich mehr aus gespielter Hysterie geschrien; aber was soll man sonst mit dieser Nacht noch anfangen.
Um 8.44 Uhr sind bereits die ersten Frühaufsteher, also meistens Kinder und junge Jugendliche auf den Straßen unterwegs, um die Blindgänger einzusammeln. Vielleicht kann man die 1,5 Millimeter-Zündschnur ja doch noch anzünden. Zeitgleich machen sich auch zahllose Rentner auf den Weg, bewaffnet mit Besen und Kehrblech.

Quelle: flickr.com (© Charlotte Nordahl)
Schaut man morgens verkatert aus dem Fenster, erinnert einen das Szenario eher an einen Kriegsschauplatz, als an einen schönen sonnigen Neujahrsmorgen. Und es wird auch klar: all die Mülltrennung, der gelbe Sack, die gewaltfreie Erziehung, die Sensibilisierung für Umweltschutz… Das nutzt an Silvester alles nichts.
Und nächstes Jahr wollen wir alle nicht mehr so viel ausgeben, nicht so viel knallen, nicht so viel essen…
In diesem Sinne:
frohes neues Jahr, und: alles bleibt, wie es immer war.
Das Institut für Demoskopie in Allensbach befragte 2007 mehr als 10.000 Menschen zu ihrem Fernsehkonsum.
“Wie viele Stunden sehen Sie unter der Woche (montags-freitags) durchschnittlich fern? “

Insgesamt übrigens durchschnittlich 4,2 Stunden pro Tag; und da sind Handys, Computer oder Kinos noch gar nicht dabei…
Zuviel, meint das Schlaublog.
…wenn man trotzdem lacht!

Quelle: flickr.com (© net_efekt)
Oder?
Warum essen Chinesen eigentlich mit Stäbchen?

Quelle: flickr.com (© alles-schlumpf)
Das hat in erster Linie zwei Gründe:
Erstens wird in China das Essen stets so zubereitet, dass es nicht “geschnitten und aufgespießt”, sondern gegriffen werden kann.
Und dafür eignet sich eine Zange - und nichts anderes stellen Stäbchen letztendlich dar - wesentlich besser (wenn man damit umgehen kann zumindest).
Zweitens verbietet die chinesische Kultur die Verwendung von Messer und Gabel, da insbesondere die Messer als Waffen gelten und somit ganz und gar nicht zur Esskultur und zum Image eines guten Gastgebers passen.
Jeder, der schon mal eine Einladung zu einer außerdeutschen Business-Veranstaltung bekommen hat, kennt sie: die geheimnisvollen Dresscode-Schlüsselwörter.

Casual Wear
Bedeutet übersetzt in etwa “Kleidung für alle Gelegenheiten, lässig, locker, informell, zwanglos.”
Diese Form wird häufig für informelle Abendveranstaltungen, Partys oder Freizeit-Treffen gewählt, bei denen dennoch Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild gelegt wird.
Die Herren tragen beispielsweise eine schicke Jeans, dazu ein Hemd, ordentliche Schuhe. Gerne auch ein Jacket; Krawatte ist bei Casual Ware nicht erforderlich, und in den meisten Fällen auch nicht erwünscht.
Die Damen tragen beispielsweise einen Rock in Kombination mit Bluse oder T-Shirt, gerne auch eine Stoffhose, dezenter Schmuck. Hochhackige Schuhe müssen nicht sein, Flip-Flops allerdings sollten im Schrank bleiben. Bei Schminke ist eher weniger als mehr angesagt.
Insgesamt darf es bei Casual Wear auch einmal etwas farbenfroher und bunt zugehen.
Casual bedeutet: mit diesem Stil kann man sich überall sehen lassen, ohne over- oder underdressed zu sein, und kommt der Freizeitkleidung am nächsten.
Smart Casual Wear
Bedeutet übersetzt in etwa “Business-Kleidung für alle Gelegenheiten, stilvoll und elegant, aber pfiffig und ohne Etikettezwang.”
Diese Form wird häufig für regelmäßige Business-Meetings mit bereits bekannten Kunden oder Partnern gewählt, bei denen nicht mehr das Kennenlernen und formelle Auftreten im Vordergrund steht, sondern das effektive Arbeiten oder miteinander Sprechen in geschäftlichen Zusammenhängen.
Die Herren tragen beispielsweise einen Business- oder Alltags-Anzug und ein bügelfreies Hemd, jedoch ohne Krawatte, Manschetten, Weste oder Anzugtuch.
Die Damen tragen tragen beispielsweise einen Rock oder Hosenanzug, bevorzugt in Kombination mit einer schicken Bluse, übertriebener Schmuck sowie eindringliche Parfums sind jedoch nicht geeignet.
Farblich empfehlen sich eher sanfte, mittlere oder dunklere Töne, die aufeinander abgestimmt sind und auf aufregende Muster verzichten.
Smart Casual bedeutet: diese Kleidung wird eingesetzt, um in einer Gesellschaft miteinander zu arbeiten, in der sich die Beteiligten schon kennen und sich nicht mehr gegenseitig mit Äußerlichkeiten beeindrucken wollen.
Business Wear
Bedeutet übersetzt in etwa “Business-Kleidung für gehobene geschäftliche Zwecke, elegant, hochwertig, abgestimmt, repräsentativ.”
Diese Form wird häufig für Erstkontakte, Präsentationen, Messen, Empfänge oder exklusive Anlässe gewählt, deren Zweck auch oder ggf. sogar in erster Linke darin besteht, sich zu präsentieren.
Die Herren tragen beispielsweise hochwertige dunkle Anzüge aus gutem Stoff, Krawatte, Nadel, Manschetten, teure Uhr, Ring, gute Schuhe. Entscheidend ist, dass alle Bekleidungsstücke aufeinander abgestimmt sein müssen. Und je wichtiger der Anlass, umso dunkler werden die Anzüge.
Die Damen tragen beispielsweise schicke Röcke, Kostüme, Kleider oder Hosenanzüge, kombiniert mit hochwertiger Bluse, Schmuck, eleganten Schuhen, Make-up, Handtasche und ggf. auch Haarschmuck.
Farblich empfehlen sich erdfarbene, blaue oder schwarze Töne für die Herren, sanfte und nicht grelle Farben für die Damen.
Business bedeutet: diese Kleidung wird getragen, um sich in einer geschäftlichen Umgebung von seiner besten Seite zu präsentieren und damit zu sagen: ich bin, was ich trage und ich zolle meinem Gegenüber höchsten Respekt.
Es gibt noch weitere Verfeinerungen, beispielsweise “Country Club”, “Sporty”, “Active”, ”Friday”, Saturday”, “Wedding” und noch einige andere.
Für Gäste einer Veranstaltung können die Dresscodes enorm hilfreich sein, wenn es an die Auswahl der Kleidung geht.
Den Gastgebern helfen Dresscodes neben der Homogenisierung der Gäste auch, zu beschreiben, welche Intention man mit der Veranstaltung verfolgt und wie man sich das Verhalten der Gäste wünscht; denn das ist gewöhnlich sehr eng mit der gewählten Kleidung verbunden und ergibt sich dann von ganz allein.
Künstliche Intelligenz bei Maschinen; die Absicht, dem Menschen und seiner Denkfähigkeit durch maschinelle Verarbeitung nahe zu kommen:
Seit mehr als 60 Jahren wird intensiv daran geforscht, aber es gibt noch keine Maschine, die der Intelligenz eines Menschen wirklich gefährlich werden könnte, allenfalls in wenigen Teilbereichen (beispielsweise im Schach oder natürlich in der Mathematik, aber hier entscheidet eigentlich nur die Geschwindigkeit, mit der sehr große Datenmengen verarbeitet werden können).
Trotzdem gibt es einige eindrucksvolle Beispiele dafür, wozu Computer heutzutage schon in der Lage sind.

In dem oben gezeigten Beispiel errät der Computer mit nur 18 gezielten Fragen , an welchen Begriff man zuvor gedacht hatte; in diesem Falle “Katze”.
Es klappt nicht immer, aber dennoch ausgesprochen gut!
Ausprobieren!
Fazit:
Computer sind zwar aus Sicht eines Menschen immer noch dumm; aber sie werden nach und nach immer schlauer!
…braucht kein Mensch!

Quelle: flickr.com (© shapeshift)
Weil:
Fazit: Kein Mensch braucht ein iPhone.