Das Schlaublog

Treffpunkt für Schlaumeier, Besserwisser und Neunmalkluge

Es verhält sich so:

Alle Menschen sind schlau.
Die einen vorher, die anderen nachher.

Wer kennt das nicht: das Menü im Restaurant war ausgezeichnet, der Wein gut gekühlt, die Atmosphäre angenehm, das Besteck sauber und der Kellner hat sich vorbildlich um seine Gäste gekümmert.
Es schließt sich stets die Frage an: wieviel Trinkgeld geben?

Guter Service sollte auch gut belohnt werden.Grundsätzlich gilt:
Es gibt in Deutschland kein Muss.

Aber es hat sich traditionell eingebürgert:
Für gute Leistung gibt es auch ein gutes Trinkgeld.

Häufig haben Kellner ein reduziertes Gehalt; Trinkgeld wird vom Arbeitgeber von vornherein mit einkalkuliert.
Oftmals landet das Trinkgeld auch im großen Topf; dann profitieren später auch die Köche und andere davon.

  • Im Restaurant gibt man als Faustregel ca. 5-10% der Rechnung.
    Bei einem Betrag in Höhe von 37,80 EUR bietet es sich an, auf 40 EUR aufzurunden.
  • Der kleine Teller vor der Toilette? Das sollte Ihnen 50 Cent wert sein.
  • Zimmermädchen oder Gepäckträger im Hotel? Wenn Sie Sonderwünsche haben, sollten Sie 2-5 EUR bereit halten.
  • Taxifahrer? Verwenden Sie die 5-10%-Regel. Achten Sie hier besonders darauf, dass Taxifahrer sich nicht gerne mit Kleingeld befassen.

Wenn Sie eine Rechnung nicht bar, sondern beispielsweise mit EC-, Kreditkarte oder Gutschein bezahlen, legen Sie das Trinkgeld separat dazu.

Und für alle gilt: wenn Sie mit dem Essen oder dem Service nicht zufrieden sind, geben Sie ganz bewusst und auch ohne schlechtes Gewissen kein Trinkgeld. Schlechte Leistung sollte man nicht auch noch belohnen.

Ganz schön schlau! Stimmt´s oder stimmt´s nicht?

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