Vor 40 Jahren konnte belegt werden, dass Männer im Schlaf deutlich häufiger erotische Träume haben, als Frauen.
Eine aktuelle Studie der Universität Montreal korrigiert nun dieses Umstand: Frauen träumen vier Jahrzehnte später ebenso häufig vom Liebesspiel, wie die Männer; acht Prozent aller Traumsequenzen enthalten erotische oder sexuelle Handlungen.

Dabei erleben Frauen jeden fünften erotischen Traum mit ihrem jetzigen oder einem früheren Partner, Männer hingegen deutlich seltener. Des weiteren träumen Frauen etwa doppelt so häufig von Sex mit Promis oder Personen des öffentlichen Lebens, Männer hingegen doppelt so oft von Sex mit mehreren Frauen.
Interessant ist auch, dass in vier Prozent der weiblichen Sexfantasien das Beobachten anderer Personen beim Liebesspiel durchlebt wird, Männer jedoch gar nicht voyeuristisch träumen.
“Sexuelle Träume sind ein Spiegelbild für tatsächliche Wünsche, Bedürfnisse und Erfahrungen mit Sexualität”, erläutert Antonio Zadra, Schlafforscher und Leiter der Untersuchung. “Träume und die wache Gedankenwelt bilden eine Einheit.”
Und wenn der Ex mal keine Zeit dann muss eben ein Vibrator her. Der kann und will schließlich immer und hat nie Kopfschmerzen.
Fun Factory
15. Januar 2008