Befindet man sich in einer ungewohnten Umgebung, zum Beispiel einem Hotel, schläft man in der ersten Nacht nicht gut; manche Menschen kennen das nur zu gut und haben manchmal sogar richtig Angst davor.

Eine Untersuchung des Schlafmedizinischen Zentrums am Krankenhaus Apolda in Thüringen bestätigt nun dieses Phänomen:
Die erste Nacht ist häufig ein Graus.
Verantwortlich dafür, dass mehr als 50% der Testschläfer keine besonders ruhige Nacht haben, sind überwiegend psychologische Ursachen.
Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier - Alles, was vom Gewohnten abweicht, wird als störend empfunden.
Auch Stress und Druck behindern den Schlaf, so ist auch die erste anstrengende Nacht im Urlaub zu erklären; obwohl man doch eigentlich froh sein sollte, endlich entspannen zu können. Weil man meint, man MÜSSE jetzt entspannen, kommt es doch wieder zu Druck, den man sich ironischerweise selbst erzeugt.
Wer nicht einschlafen kann, ärgert sich häufig, dass er nicht einschlafen kann; und erzeugt auf diese Weise nur noch mehr Ärger und hält sich selbst wach.
Helfen tut da beispielsweise, sich abzulenken. Wer nicht in den Schlaf findet, sollte nicht krampfhaft daran “arbeiten”, sondern einfach eine Viertelstunde etwas anderes tun, beispielsweise lesen, Radio hören oder noch einen Gang vor die Tür.
Dann klappt´s auch mit dem Einschlafen.
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