In vielen Firmen wird Kaffee getrunken. Bei 40 Mitarbeitern je 4 Tassen pro Arbeitstag kommt man damit auf eine stolze Summe von ungefähr 36.000 Tassen Kaffee pro Jahr.

Quelle: flickr.com (© kartenkneese)
Eine solche Menge an Kaffee erfordert in den meisten Fällen viel Handarbeit; nur selten trifft man in kleinen und mittleren Unternehmen Kaffeeautomaten an, die auf Knopfdruck den heiß begehrten Koeffeintrunk liefern.
Selber kochen ist an der Tagesordnung.
Dabei kocht niemand wirklich gerne Kaffee; allzuhäufig ist die Kanne leer, wenn man sich eine Tasse gönnen möchte, obwohl es doch eigentlich die Verabredung gibt, dass derjenige, der den letzten Kaffee nimmt, bitte auch wieder neuen kocht.
Unter Arbeitskollegen ist es eine weit verbreitete und nicht gerade tugendhafte Sportart, den letzten Kaffee zu nehmen und sich ungesehen zu verdrücken, ohne für Nachschub zu sorgen. Was man ansonsten kaum woanders antrifft, ist auf der Arbeit anscheinend ganz normal.
Dazu gehört auch den letzten Schluck Milch aus dem Kühlschrank zu nehmen, obwohl einem die Milchtüte gar nicht gehört!
Allein Zucker ist gewöhnlich in ausreichender Menge vorhanden, für die Portionierung wird aber gerne der eigene - häufig bereits benutzte - Löffel verwendet.
Nach dem Kaffeegenuss, beziehungsweise am Ende des Tages, landen die verkrusteten Kaffeetassen dann nicht in der Spülmaschine, sondern in der Regel 20cm daneben auf der Spüle.
Fazit: Obwohl in Firmen der meiste Kaffee getrunken wird, macht es dort am wenigsten Spaß.
Na, das kommt mir doch bekannte vor…das sind auch die Kollegen die die Toilette nie ordentlich verlassen
PinkPüppi
29. Februar 2008
unsere kollegen und die über die du schreibst sind wohl alle miteinander verwandt?!
little-wombat
4. März 2008