Zusammen in einem Bett, zusammen im gemeinsamen Urlaub, zusammen zu Gast bei Freunden: aber beim Geld hört oft die Freundschaft auf.
Aber nicht so oft, wie man vielleicht vermuten würde!

Quelle: flickr.com (© cocoinzenl)
Einer aktuellen Studie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes zufolge verfügen 76% aller Lebensgemeinschaften in Deutschland über eine gemeinsame Haushaltskasse, die von den Beteiligten zum Wirtschaften gefüllt wird.
Dabei gilt die gemeinsame Kasse insbesondere für verheiratete Paare, mehr als 80% der Eheleute legen Teile ihres Einkommens zusammen, ebenso immerhin noch 44% der unverheirateten Paare.
Bei 54% der befragten Paare sind die Partner dabei finanziell voneinander unabhängig, das Zusammenlegen von Haushaltsgeldern ist hier also eindeutig auch eine Willensentscheidung.
Über größere Investitionen und Anschaffungen wird bei 89% der Paare gemeinsam entschieden und diese Praxis wird von beinahe allen dieser Paare auch sehr geschätzt. (Quelle: www.dsgv.de)
Fazit: eine gemeinsame Haushaltskasse ist ein Merkmal einer Lebensgemeinschaft oder Ehe. Bleibt die Frage, warum eigentlich?
Denkbar ist, dass auf diese Weise niemand zu kurz kommt: jeder weiß, was er beisteuert, mitzählen ist unötig. Vertrauen ist gut, Budget ist besser.
Oder ist es doch eine Form von Liebe und Vertrauen, die einer Haushaltskasse das gewisse Etwas verleiht und sich damit von den einsamen Singles abhebt und zudem noch praktisch ist?
Wie auch immer:
Beim ersten Kuss nicht gleich nach der gemeinsamen Kasse fragen!
Die Haushaltskasse gehört definitiv nicht ins Flirt-Portfolio!
nach meiner leider nicht so glücklichen ehe würde ich auch immer auf getrennte konten bestehen. jedoch ohne geheimnisse oder sowas, denn offen sprechen muss man in einer beziehung auch über geld können. egal, auf welchem konto es sich befindet, oder leider nicht ;,-)
little-wombat
3. März 2008