Das Schlaublog

Treffpunkt für Schlaumeier, Besserwisser und Neunmalkluge

Es verhält sich so:

Alle Menschen sind schlau.
Die einen vorher, die anderen nachher.

Jeder, der schon mal eine Einladung zu einer außerdeutschen Business-Veranstaltung bekommen hat, kennt sie: die geheimnisvollen Dresscode-Schlüsselwörter.

Dresscode: was ziehe ich bloß an?

Casual Wear

Bedeutet übersetzt in etwa “Kleidung für alle Gelegenheiten, lässig, locker, informell, zwanglos.”
Diese Form wird häufig für informelle Abendveranstaltungen, Partys oder Freizeit-Treffen gewählt, bei denen dennoch Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild gelegt wird.
Die Herren tragen beispielsweise eine schicke Jeans, dazu ein Hemd, ordentliche Schuhe. Gerne auch ein Jacket; Krawatte ist bei Casual Ware nicht erforderlich, und in den meisten Fällen auch nicht erwünscht.
Die Damen tragen beispielsweise einen Rock in Kombination mit Bluse oder T-Shirt, gerne auch eine Stoffhose, dezenter Schmuck. Hochhackige Schuhe müssen nicht sein, Flip-Flops allerdings sollten im Schrank bleiben. Bei Schminke ist eher weniger als mehr angesagt.
Insgesamt darf es bei Casual Wear auch einmal etwas farbenfroher und bunt zugehen.
Casual bedeutet: mit diesem Stil kann man sich überall sehen lassen, ohne over- oder underdressed zu sein, und kommt der Freizeitkleidung am nächsten.

Smart Casual Wear

Bedeutet übersetzt in etwa “Business-Kleidung für alle Gelegenheiten, stilvoll und elegant, aber pfiffig und ohne Etikettezwang.”
Diese Form wird häufig für regelmäßige Business-Meetings mit bereits bekannten Kunden oder Partnern gewählt, bei denen nicht mehr das Kennenlernen und formelle Auftreten im Vordergrund steht, sondern das effektive Arbeiten oder miteinander Sprechen in geschäftlichen Zusammenhängen.
Die Herren tragen beispielsweise einen Business- oder Alltags-Anzug und ein bügelfreies Hemd, jedoch ohne Krawatte, Manschetten, Weste oder Anzugtuch.
Die Damen tragen tragen beispielsweise einen Rock oder Hosenanzug, bevorzugt in Kombination mit einer schicken Bluse, übertriebener Schmuck sowie eindringliche Parfums sind jedoch nicht geeignet.
Farblich empfehlen sich eher sanfte, mittlere oder dunklere Töne, die aufeinander abgestimmt sind und auf aufregende Muster verzichten.
Smart Casual bedeutet: diese Kleidung wird eingesetzt, um in einer Gesellschaft miteinander zu arbeiten, in der sich die Beteiligten schon kennen und sich nicht mehr gegenseitig mit Äußerlichkeiten beeindrucken wollen.

Business Wear

Bedeutet übersetzt in etwa “Business-Kleidung für gehobene geschäftliche Zwecke, elegant, hochwertig, abgestimmt, repräsentativ.”
Diese Form wird häufig für Erstkontakte, Präsentationen, Messen, Empfänge oder exklusive Anlässe gewählt, deren Zweck auch  oder ggf. sogar in erster Linke darin besteht, sich zu präsentieren.
Die Herren tragen beispielsweise hochwertige dunkle Anzüge aus gutem Stoff, Krawatte, Nadel, Manschetten, teure Uhr, Ring, gute Schuhe. Entscheidend ist, dass alle Bekleidungsstücke aufeinander abgestimmt sein müssen. Und je wichtiger der Anlass, umso dunkler werden die Anzüge.
Die Damen tragen beispielsweise schicke Röcke, Kostüme, Kleider oder Hosenanzüge, kombiniert mit hochwertiger Bluse, Schmuck, eleganten Schuhen, Make-up, Handtasche und ggf. auch Haarschmuck.
Farblich empfehlen sich erdfarbene, blaue oder schwarze Töne für die Herren, sanfte und nicht grelle Farben für die Damen.
Business bedeutet: diese Kleidung wird getragen, um sich in einer geschäftlichen Umgebung von seiner besten Seite zu präsentieren und damit zu sagen: ich bin, was ich trage und ich zolle meinem Gegenüber höchsten Respekt.

Es gibt noch weitere Verfeinerungen, beispielsweise “Country Club”, “Sporty”, “Active”, ”Friday”, Saturday”, “Wedding” und noch einige andere.

Für Gäste einer Veranstaltung können die Dresscodes enorm hilfreich sein, wenn es an die Auswahl der Kleidung geht.
Den Gastgebern helfen Dresscodes neben der Homogenisierung der Gäste auch, zu beschreiben, welche Intention man mit der Veranstaltung verfolgt und wie man sich das Verhalten der Gäste wünscht; denn das ist gewöhnlich sehr eng mit der gewählten Kleidung verbunden und ergibt sich dann von ganz allein.

Ganz schön schlau! Stimmt´s oder stimmt´s nicht?

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5 schlaue Kommentare zu “Dresscode”

  1. alder

    de aap

  2. wat is dem?

    de aap

  3. ja, iss total schlau. nicht schlau ist, daß ich am we in köln bin, ich weiß, dass es casual sein soll, aber was bittschön ist bei ner frau casual? weiblicher rat wäre hilfreich!

    little-wombat

  4. Ähm… Steht doch da!

    Schlaumeier

  5. zu spät ;-) blond…. you understand?! 8-)

    little-wombat

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