Das Schlaublog

Treffpunkt für Schlaumeier, Besserwisser und Neunmalkluge

Es verhält sich so:

Alle Menschen sind schlau.
Die einen vorher, die anderen nachher.

Fehlerfrei?

6. Juli 2008

Konfuzius sagt... Quelle: flickr.com (© Paleontour)

Konfuzius sagt:
“Die eigenen Fehler erkennt man
am besten mit den Augen anderer!”

Ganz schön schlau! Stimmt´s oder stimmt´s nicht?

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Überall hört man jetzt davon, jeder redet darüber:

Fußball-Europameisterschaft 2008 und Public Viewing.

Public Viewing: Modewort für die neue Generation
Quelle: flickr.com (© Markus Merz)

Man könnte natürlich auch einfach “Öffentliche Vorführung” oder “Großbildleinwand auf dem Marktplatz” sagen; aber das ist den Fans offensichtlich zu langweilig.

Der zur Europameisterschaft in Österreich und Schweiz größte “Public Viewing”-Platz ist wahrscheinlich in Wien; bis zu 100.000 Besucher werden dort zu den Live-Übertragungen erwartet.

Interessant ist, dass es den Begriff “Public Viewing” im englischen Sprachraum im Sinne der deutschen Bedeutung gar nicht gibt. Mittlerweile übernehmen wir also nicht nur die vielen schönen englischen Schlagworte wie Burger, Download, Open Air, CD-Player, etc.;
Nein, wir denken uns jetzt auch schon neue Begriffe wie “Public Viewing” aus, weil es so schön modern und international zu sein scheint.

“Public Viewing” ist übrigens als Wort- und Bildmarke im Jahr 2007 von einer Herstellerfirma für Großbildleinwände geschützt worden. Kommerzielle Veranstalter müssen daher Lizenzgebühren an die Screen Rent GmbH abführen, wenn sie den Begriff für sich nutzen wollen.
Zum Glück für alle Blog-und Newsbetreiber aber nur dann, wenn gleichzeitig das dazugehörige Logo verwendet wird; und das möchte niemand wirklich verwenden, glaube ich…
So ist das dann wohl.

Fazit:
“Public Viewing” ist eine tolle Sache!
Nur der Begriff passt irgendwie nicht.

Ganz schön schlau! Stimmt´s oder stimmt´s nicht?

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Dass alles irgendwie teurer wird, ist klar.
Die Inflationsrate liegt - bezogen auf die vergangenen 10 Jahre - bei durchschnittlich 1,45% pro Jahr; also 15,5% (exponentielles Wachstum) auf den gesamten Zeitraum.
Wessen Gehalt in den vergangenen 10 Jahren um mindestens 15,5% gestiegen ist, der sollte demnach keine Probleme haben; oder doch?

Das Problem ist, dass natürlich nicht alle Produkte, Waren und Güter in dem gleichen Maß von Preissteigerungen betroffen sind.
Das eigene Konsumverhalten bestimmt also zu einem großen Teil, ob sich die eigenen Lebenshaltungskosten nach oben oder nach unten bewegen.

Noch Ende Mai 2008 betonte der EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, es gäbe keinen “Teuro”; es läge nicht an der neuen Währung, dass die Menschen das Gefühl hätten, alles sei besonders mit der Euro-Einführung deutlich teurer geworden.

Besonders die Kosten für Lebensmittel, Autos und Energie sind in den letzten 10 Jahren explodiert.

Produkt (bekannte Marken) 1998 2008 Differenz
       
Bier (0,5l Flasche) € 0,30 € 0,87 + 190%
Radieschen (Bund) € 0,28 € 0,79 + 182%
Joghurt (100g) € 0,20 € 0,30 + 50%
Schokolade (150g) € 1,53 € 2,69 + 76%
Hautcreme (250ml) € 1,70 € 2,99 + 76%
Margarine (500g) € 0,81 € 1,19 + 47%
Tankstellenstaubsauger € 0,26 € 1,00 + 385%
Restpostenshop (jeder Artikel) € 0,51 € 1,00 + 96%
Nudeln (500g) € 0,76 € 1,29 + 69%
Kaffee (500g) € 4,08 € 2,99 - 26%
Fischstäbchen € 2,30 € 1,49 - 35%
Spaghetti-Fertiggericht € 2,30 € 1,99 - 14%
Salatdressing (500ml) € 0,81 € 0,79 - 2,5%

Quelle: Bild

Deutlich günstiger geworden sind hingegen Elektronikartikel, Bekleidung und Möbel.

Ein großer Kostenbereich sind auch die Mieten; diese sind auf einem stabilen und annähernd gleichen Niveau geblieben.

6-mal Fazit:
Wer gerne isst, hat ein Problem.
Wer gerne Auto fährt oder muss, hat ein Problem.
Wer es im Wohnzimmer schön warm mag: der hat ein Problem.

Wer jede Woche einen neuen Computer kauft, der hat Glück.
Wer seinen Kleiderschrank dauernd neu befüllt, hat Glück.
Wer seine Inneneinrichtung regelmäßig erneuert, hat Glück.

Problem:
Den Computer kann man nicht essen, mit dem Kleiderschrank kann man nicht zur Arbeit fahren und die Inneneinrichtung trägt nur dann zur Wohnungserwärmung bei, wenn man diese anzündet.

Ganz schön schlau! Stimmt´s oder stimmt´s nicht?

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Bier für Männer

25. Mai 2008

Eigentlich erwartet man(n) ja gar nichts anderes, jetzt ist es aber statistisch amtlich:

Männer trinken mehr und öfter Bier, als Frauen.

Männer trinken mehr Bier als Frauen

Beachtlich angesichts der Konsumzahlen: 116 Liter Bier trinkt der Deutsche durchschnittlich pro Jahr.

Nur 15% der Herren trinken gar kein Bier; das macht die Hopfenkaltschale also auch wieder einmal mehr zum Nationalgetränk der Deutschen, zumindest der Männer.

In Deutschland gibt es übrigens mehr als 5.000 verschiedene Biersorten, die in ca. 1.200 Brauereien hergestellt werden.
Das deutsche “Reinheitsgebot” ist das wichtigste internationale Gütesiegel für deutsches Bier und als besonders hochwertig ist es auch auf der ganzen Welt bekannt.

Sieben bis neun Grad sollte ein frisches Bier haben; das Zapfen eines guten Pils mit ordentlicher Schaumkrone dauert gut 3 Minuten, Alt oder Kölsch werden dagegen in “einem Rutsch” eingeschenkt.

Bier ist auch dafür bekannt, dass es beim Servieren nicht verziert wird; höchstens eine Zitronenscheibe trifft man selten mal an. Bier hat übrigens weniger Kalorien, als Sekt oder Wein; dennoch gibt es den bekannten Bierbauch: er ist mittlerweile eher ein Märchen, denn eine Erkenntnis. Aber wer viel Alkohol trinkt, hat auch mehr Hunger: das dürfte die eigentliche Ursache für das “Anschwellen” bestimmter Körperbereiche sein.

Obwohl Bier trinken zu den eindeutig männerlastigen Genüssen gehört, kann man heutzutage durchaus eine Dame auch einmal “auf ein Bier” einladen. Aber wenn, dann hat man damit im Hochsommer am meisten Erfolg und wem die pure Reinheit nicht ganz so wichtig ist, der bestellt seiner Liebsten am besten ein Radler oder Alster.

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Wahrheit

7. Mai 2008

Kindermund
Quelle: flickr.com (© Ramón Gris)

“Kindermund tut Wahrheit kund…”

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15 Jahre Internet

24. April 2008

Hurra! Das Internet feiert 15-jähriges Jubiläum.
Erst.

Manches Auto auf Deutschlands Straßen ist älter.

15 Jahre Internet: 1,3 Milliarden Menschen online
(Quelle: bitkom.de)

1993 ging alles los mit dem Internet. Kaum zu glauben, dass das schon so lange her ist und auch kaum zu glauben, dass es erst 15 Jahre her ist. Damals ging man noch davon aus, dass 20 MegaByte-Festplatten in einem PC für die nächsten 20 Jahre ausreichen würden. Und niemand hat seinerzeit damit gerechnet, dass es einmal möglich sein würde, mit einem Telefon ein Foto machen zu können.

Heute sind weltweit ca. 1,3 Milliarden Menschen online,
davon 52 Millionen in Deutschland.
12 Millionen deutsche Domains; eine ungeheure Zahl.

Forscher warnen derzeit davor, dass die rasante Entwicklung der Inhalte des Netzes sowie die gigantischen Datenmengen das Internet, so wie wir es heute kennen, bereits in wenigen Jahren zum Erliegen bringen könnten. Das heutige Netzwerk ist damals werder für solche Datenmengen entwickelt worden, noch können die notwendigen Investitionen und Erweiterungen schnell genug erfolgen.

Fazit: das Internet steht noch ganz am Anfang.
Bereits in 10 Jahren werden wir bezüglich Internet über Dinge reden, die wir heute kaum zu träumen wagen.

Oder hätte heute vor 10 Jahren jemand gedacht, dass der Brockhaus bald nicht mehr gedruckt werden wird, weil er in Buchform nicht mehr nachgefragt und gebraucht würde?

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Man muss aufpassen, wo man hinfährt
Quelle: flickr.com (© Tina & Hagen Graf)

1. Oslo (Norwegen)

2. London (Großbritannien)

3. Kopenhagen (Dänemark)

4. Zürich (Schweiz)

5. Tokio (Japan)

6. Genf (Schweiz)

7. New York (USA)

8. Dublin (Irland)

9. Stockholm (Schweden)

10. Helsinki (Finnland)

11. Paris (Frankreich)

12. Wien (Österreich)

13. Luxemburg (Luxemburg)

14. Chicago (USA)

15. Los Angeles (USA)

16. Toronto (Kanada)

17. Brüssel (Belgien)

18. München (Deutschland)

19. Amsterdam (Niederlande)

20. Montreal (Kanada)

Wenn man einen Städtetrip in eine dieser Städte macht, sollte man - möglichst schon im Vorfeld - auf seine finanziellen Möglichkeiten achten. Die schöne Stadt Oslo beispielsweise eignet sich ausgezeichnet für ein verlängertes Wochenende; aber man muss tief ins Portmonee greifen!

In Oslo sind eine Flasche Wasser für 3-4 Euro oder ein ganz normales Abendessen zu zweit für 80 Euro keine Seltenheit.

Mit anderen Worten: Städtetrip, Urlaub, Wohnen: es lohnt sich, die Lebenshaltungskosten einer Stadt mal unter die Lupe zu nehmen.

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Diamanten

18. März 2008

Diamanten und Schmuck sind die besten Freunde der Frau
Quelle: flickr.com (© stephend9)

“Diamonds are a girl´s best friend!”

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Zusammen in einem Bett, zusammen im gemeinsamen Urlaub, zusammen zu Gast bei Freunden: aber beim Geld hört oft die Freundschaft auf.
Aber nicht so oft, wie man vielleicht vermuten würde!

Ein Portmonee für zwei: die Haushaltskasse bleibt oft getrennt
Quelle: flickr.com (© cocoinzenl)

Einer aktuellen Studie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes zufolge verfügen 76% aller Lebensgemeinschaften in Deutschland über eine gemeinsame Haushaltskasse, die von den Beteiligten zum Wirtschaften gefüllt wird.

Dabei gilt die gemeinsame Kasse insbesondere für verheiratete Paare, mehr als 80% der Eheleute legen Teile ihres Einkommens zusammen, ebenso immerhin noch 44% der unverheirateten Paare.

Bei 54% der befragten Paare sind die Partner dabei finanziell voneinander unabhängig, das Zusammenlegen von Haushaltsgeldern ist hier also eindeutig auch eine Willensentscheidung.

Über größere Investitionen und Anschaffungen wird bei 89% der Paare gemeinsam entschieden und diese Praxis wird von beinahe allen dieser Paare auch sehr geschätzt. (Quelle: www.dsgv.de)

Fazit: eine gemeinsame Haushaltskasse ist ein Merkmal einer Lebensgemeinschaft oder Ehe. Bleibt die Frage, warum eigentlich?

Denkbar ist, dass auf diese Weise niemand zu kurz kommt: jeder weiß, was er beisteuert, mitzählen ist unötig. Vertrauen ist gut, Budget ist besser.
Oder ist es doch eine Form von Liebe und Vertrauen, die einer Haushaltskasse das gewisse Etwas verleiht und sich damit von den einsamen Singles abhebt und zudem noch praktisch ist?

Wie auch immer:
Beim ersten Kuss nicht gleich nach der gemeinsamen Kasse fragen!
Die Haushaltskasse gehört definitiv nicht ins Flirt-Portfolio!

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Kollegen kochen nie Kaffee

23. Februar 2008

In vielen Firmen wird Kaffee getrunken. Bei 40 Mitarbeitern je 4 Tassen pro Arbeitstag kommt man damit auf eine stolze Summe von ungefähr 36.000 Tassen Kaffee pro Jahr.

Immer alle
Quelle: flickr.com (© kartenkneese)

Eine solche Menge an Kaffee erfordert in den meisten Fällen viel Handarbeit; nur selten trifft man in kleinen und mittleren Unternehmen Kaffeeautomaten an, die auf Knopfdruck den heiß begehrten Koeffeintrunk liefern.

Selber kochen ist an der Tagesordnung.

Dabei kocht niemand wirklich gerne Kaffee; allzuhäufig ist die Kanne leer, wenn man sich eine Tasse gönnen möchte, obwohl es doch eigentlich die Verabredung gibt, dass derjenige, der den letzten Kaffee nimmt, bitte auch wieder neuen kocht.

Unter Arbeitskollegen ist es eine weit verbreitete und nicht gerade tugendhafte Sportart, den letzten Kaffee zu nehmen und sich ungesehen zu verdrücken, ohne für Nachschub zu sorgen. Was man ansonsten kaum woanders antrifft, ist auf der Arbeit anscheinend ganz normal.
Dazu gehört auch den letzten Schluck Milch aus dem Kühlschrank zu nehmen, obwohl einem die Milchtüte gar nicht gehört!
Allein Zucker ist gewöhnlich in ausreichender Menge vorhanden, für die Portionierung wird aber gerne der eigene - häufig bereits benutzte - Löffel verwendet.

Nach dem Kaffeegenuss, beziehungsweise am Ende des Tages, landen die verkrusteten Kaffeetassen dann nicht in der Spülmaschine, sondern in der Regel 20cm daneben auf der Spüle.

Fazit: Obwohl in Firmen der meiste Kaffee getrunken wird, macht es dort am wenigsten Spaß.

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