Das Schlaublog

Treffpunkt für Schlaumeier, Besserwisser und Neunmalkluge

Es verhält sich so:

Alle Menschen sind schlau.
Die einen vorher, die anderen nachher.

Schornsteinfeger bringen Glück

Die schwarzen Männer (und Frauen) gelten in weiten Teilen der Welt als volkstümliche Glücksbringer. Wer sie berühre, habe Glück im neuen Jahr.

Früher war es eine Katastrophe für den Haushalt, wenn der Kamin verstopft war oder schlecht zog, dann konnten weder die Mahlzeiten zubereitet werden noch wurde es warm im Haus, auch eine Vergiftung durch Rauchgase konnte eintreten oder der angesammelte Ruß konnte sich entzünden und so zu einem Wohnungsbrand ausarten. In einer solchen Situation brachte der Kaminkehrer die Rettung. Er säuberte den Kamin (Esse, Schlot, Schornstein) und es war wieder möglich zu kochen und zu heizen. So brachte er das „Glück“ zurück. (Quelle: Wikipedia)

Schornsteinfeger bringen Glück!

Ganz schön schlau! Stimmt´s oder stimmt´s nicht?

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Traue deinen Augen nicht

30. Januar 2008

Unsere Augen lassen uns sehen, was wir sehen wollen.
Quelle: flickr.com (© Sha Sha Chu)

Eine Optische Täuschung ist eine Wahrnehmungstäuschung.

Optische Täuschungen können uns im Alltag ständig begegnen.
Sie entstehen häufig aufgrund der Tasache, dass unser Gehirn aus den Informationen des Auges und des Sehnervs sinnvolle Interpretationen zusammenbaut, die auf Erinnerung und Wiedererkennung beruhen. Dabei kommt es ab und zu zu Fehlinterpretationen.

Darum: wir sehen häufig nur, was wir sehen wollen.
Darauf sollte man achten, wenn man Dinge beurteilt.

Ganz schön schlau! Stimmt´s oder stimmt´s nicht?

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10-Fingersystem

12. Januar 2008

Schreibmaschine adé!

Der Computer hat auch den Absatz von TippEx sicherlich deutlich reduziert… Aber mit zehn Fingern zu schreiben ist nach wie vor eine nützliche Sache.

54 Wörter

Klicken und mal selbst ausprobieren!

Mit zehn Fingern zu schreiben sieht nicht nur fantastisch aus, sondern spart auch Zeit und vermeidet Fehler!
Daher sollte in Schulen viel mehr Wert auf das Tippen mit zehn Fingern gelegt werden.

Ganz schön schlau! Stimmt´s oder stimmt´s nicht?

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Grippewelle im Anmarsch

7. Januar 2008

Winterszeit, Grippezeit: Kollegen, Freunde, Familie: alle schniefen, röcheln, leiden und liegen flach.

Zudem hat der Norovirus wieder nach Deutschland gefunden: er sorgt für sehr unangenehme Magen-Darm-Erkrankungen und ist zudem höchst ansteckend: Virus per Händedruck. Gegenmittel: keine.

Dabei ist es sehr unterschiedlich, wie Menschen im Falle einer Erkältung mit den Gegenmaßnahmen umgehen.
Eine aktuelle Umfrage unter 2.090 Mitgliedern einer Community zeigt, dass Omas Hausmittel nach wie vor bei den “Volkskrankheiten” hoch im Kurs stehen:

Selbstmedikation: Omas Hausmittel sind noch nicht vergessen.

Im Falle der pflanzlichen Präparate setzen übrigens 50% der Befragten auf den Erfahrungs- und Meinungsaustausch mit Freunden und Bekannten; doch auch die gute alte Apotheke verdient noch Anerkennung, denn 74% kaufen ihre pflanzlichen Medikamente dort, gefolgt von Internet (10%) und Reformhaus (5%).

8% der Befragten geben allerdings an, dass die natürliche Medizin mehr “Schein als Sein” sei; immerhin 78% versuchen aber zunächst ein pflanzliches, natürliches oder homöopathisches Präparat, bevor sie zur Schulmedizin greifen.

Fazit: Was Oma schon wusste ist auch heute noch top!

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Silvester-Checkliste

21. Dezember 2007

Worauf man alles achten muss... 

  • Kollegen einen “guten Rutsch” wünschen.
  • Mit der Familie und/oder den engsten Freunden feiern.
  • Dinner for One” schauen (21x möglich)
  • “Ein Herz und eine Seele” schauen (6x möglich)
  • Neujahrsansprache der Kanzlerin schauen (20.10 Uhr)
  • Am Silversterabend Bleigießen (Zukunftsdeutung)
  • Glückspfennig und Kleeblatt überreichen (Reichtum und Glück)
  • Hufeisen an die Tür nageln (sollen Haus und Hof schützen)
  • Große Mengen Glücksschweine aus Marzipan futtern (Bringt Glück)
  • Schokoladen-Marienkäfer essen (Himmelsboten)
  • Berliner mit Zuckerguss (letzte Kaloriensünde des Jahres)
  • Zur vollen Mitternachtsstunde “Prosit Neujahr” mit Schampus
  • Knallerei und Feuerwerk auf den Straßen: 100 Mio. Euro
  • Neujahrswünsche: das kommende Jahr muss besser werden (95%)
  • Um Mitternacht SMS an Freunde schicken: 33 Mrd. Stück weltweit
  • Abwaschwasser vom 31.12. erst am 1.1. wegschütten (sonst Unglück)
  • Sich an “Brot statt Böller” erinnern (gibt´s seit 25 Jahren)
  • Am 1.1. Katerfrühstück nicht vergessen (eiweiß- und fettreich)

Ist doch gar nicht so schwer!

Der “gute Rutsch” bedeutet übrigens nicht, gut ins neue Jahr hineinzurutschen, sondern vielmehr wünscht man damit dem Begrüßten einen guten Start ins neue Jahr. “Rutsch” kommt ursprünglich von dem hebräischen Wort “Rosch” und bedeutet Anfang. Also: Guten Rutsch!

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Die Ehe ist noch nicht in die Jahre gekommen und veraltet ist sie ebenso keinesfalls: dennoch verändert sich so einiges:

Der Bund der Ehe wandelt sich

Eheschließungen und Scheidungen in den letzten Jahren

Es ist bezogen auf die zurückliegenden Jahre deutlich zu erkennen: die Anzahl der Ehescheidungen geht statistisch leicht zurück; ebenso aber auch die Eheschließungen in gleichem Maße. Unterm Strich bedeutet das: cirka jede zweite Ehe in Deutschland wird wieder geschieden. Und das konstant seit einigen Jahren.

Anders formuliert: 49% aller Ehen haben immerhin eine Chance.

Eheschließungen im Vergleich mit der Geburtenrate seit 1957

Die Anzahl der Eheschließungen ist in den vergangenen 40 Jahren mehr oder weniger konstant mit der Geburtenrate gesunken.
(Zahlen: Statistisches Bundesamt Destatis)

Wenn wir so weitermachen, dann werden statistisch in 40 Jahren gar keine Kinder mehr geboren und dann gibt es - konsequenterweise - irgendwann auch keine Eheschließungen mehr.

Aber eben auch keine Scheidungen!

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Worte des Jahres 2007

9. Dezember 2007

Die Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden hat die bedeutendsten Wörter des Jahres 2007 auserkoren.

Worte des Jahres 2007

Geschafft haben es 2007:

1. Klimakatastrophe

2. Herdprämie (Was ist das??)

3. Raucherkneipe

4. Arm durch Arbeit

5. Dopingbeichte

6. Lustreisen

7. Second Life

8. Bundestrojaner

9. spritdurstig

10. Alles wird knut

Ausgewählt wurden wie in der Vergangenheit Wörter und Ausdrücke, die die öffentliche Diskussion des Jahres besonders bestimmt haben, die für wichtige Themen stehen oder sonst als charakteristisch erscheinen (es sind »verbale Leitfossilien« eines Jahres). Es geht nicht um Worthäufigkeiten. Auch ist mit der Auswahl keine Wertung bzw. Empfehlung verbunden.

Klimakatastrophe wurde als Wort des Jahres gewählt. Dieser Ausdruck kennzeichnet prägnant die bedrohliche Entwicklung, die der Klimawandel nimmt.

Aus der aktuellen innenpolitischen Diskussion um den Ausbau von Kinderkrippen und um das Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen, kommt das Wort auf Rang 2: Herdprämie.

Mit Raucherkneipe wird ein Wort im Zusammenhang mit dem Rauchverbot bzw. dem Nichtraucherschutz auf Rang 3 gesetzt.

Auf Rang 4 steht eine Wendung, die eine besorgniserregende Entwicklung im Wirtschafts­leben und auch die Debatte um Mindestlöhne betrifft: arm durch Arbeit. Geringe Verdienste erlauben es vielen nicht, mit ihrer Arbeit den Lebensunterhalt zu bestreiten.

Das Wort Dopingbeichte auf Rang 5 bezieht sich vor allem auf die Dopingvorkommnisse und Dopinggeständnisse im Rahmen der diesjährigen Tour de France, die denn auch als »Tour de Farce« bezeichnet worden ist.

Gleichfalls ungute Vorfälle, die sich mit der VW-Affäre verbinden, bezeichnet das Wort auf Rang 6: Lustreisen.

Die beiden auf Rang 7 und 8 gewählten Ausdrücke kommen aus der Welt der modernen elektronischen Medien: Second Life (7) bezieht sich nicht nur auf die Internetplattform gleichen Namens, sondern in erster Linie auf die neuen Möglichkeiten des Internets, in einer virtuellen Welt sozusagen ein »zweites Leben« zu leben.

Bundestrojaner (8) ist die kritische Bezeichnung für die Absicht der Behörden, durch ein Computerprogramm die elektronische Kommunikation zu überwachen (sog. Online-Durchsuchung).

Auf Rang 9 wurde das Adjektiv spritdurstig gewählt. Es gilt dem nach wie vor zu hohen Benzinverbrauch mancher PKWs (viele deutsche Autos sind immer noch zu spritdurstig).

Den Abschluss der Spitzengruppe der von der GfdS ausgewählten Wörter des Jahres bildet auf Rang 10 der optimistische Slogan Alles wird Knut, der sich um den in vielen Ländern bekannten und beliebten Eisbären aus dem Berliner Zoo (»Knuddel-Knut«) gebildet hat.
(Quelle: GfdS)

Klimakatastrophe ist zurecht das (Un-)Wort des Jahres 2007!

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Gute Ehe für das Weltklima

4. Dezember 2007

Alle Welt spricht seit langem vom Klimawandel, vom Klimaschutz, von Klimaverschiebungen und insbesondere wird diskutiert und geforscht, was man dagegen unternehmen kann.

Ein bislang völlig unbeachteter Aspekt tritt nun in das Licht der Öffentlichkeit, hervorgebracht durch den Wissenschaftler Jianguo Liu von der Universität Michigan: eine gute und intakte Ehe oder Partnerschaft ist aktiver Klimaschutz. (Quelle: tagesschau.de)

Eine gute Ehe ist auch gut für den Klimaschutz.

Die Erkenntnis liegt eigentlich auf der Hand: beispielsweise haben Paare in ihrer gemeinsamen Wohnung nur einen Kühlschrank, nur eine Waschmaschine, nur einen Trockner, nur einen Fön und so fort.
Single-Haushalte hingegen verfügen zwar über die gleichen Gegenstände, aber eben nur für eine einzige Person.
Daher ist natürlich der Energieaufwand - pro Person - deutlich höher.

Beispielsweise verbraucht laut Studie ein Singlehaushalt in den USA pro Person 46% mehr Strom und 56% mehr Wasser, als pro Person in einer gemeinsamen Wohnung.
Erklären lassen sich diese überraschenden Zahlen insbesondere dadurch, dass beispielsweise ein Kühlschrank immer die nahezu gleiche Strommenge verbraucht, egal, ob er von einer oder mehreren Personen benutzt wird.

Fazit: Wohngemeinschaften sind gut für das Weltklima!

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Jobsuche

18. November 2007

Wer arbeiten will, findet auch Arbeit.

Auch wenn die Konjunktur einen Schritt nach vorne gemacht hat:
den richtigen Job zu finden bleibt schwer.

Aber: wer arbeiten will, der findet auch Arbeit!

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So ein Käse

10. November 2007

Die Deutschen lieben Käse. Das zumindest ergibt eine aktuelle Umfrage des Emnid-Institutes im Auftrag der Agentur Mediaedge CIA. 

Die Deutschen lieben Käse, kennen aber nur Sorten, kaum Marken.

Zwei Drittel der Deutschen verzehren regelmäßig Käse und das beschränkt sich keinesfalls nur auf Erwachsene; auch Jugendliche kennen und lieben diese “Milchspeise”.
Nur 7% der Befragten geben an, mit Käse nichts anfangen zu können.

Beim Bekanntheitsgrad haben die Schnittkäse klar die Nase vorn, gefolgt von Camembert und Brie.

Weniger gut kennen sich die Deutschen allerdings bei den Käseherstellern aus; während die einzelnen Sorten wie Gouda oder Edamer durchweg geläufig sind (wobei erstaunlicherweise der Leerdammer beim Bekanntheitsgrad die Spitze einnimmt und nicht der Gouda), so können die Hersteller oder deren Markennamen für die Produkte nur schwer auseinandergehalten werden.

Zu den bekanntesten Marken gehören die Käsespezialitäten Géramont, Rotkäppchen und Bavaria Blue.

Fazit: ein Nachtisch ohne Käse ist wie eine Komödie ohne letzten Akt.

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